Transformation im ländlichen Raum
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Neues Verbundprojekt Trail² bewilligt

Während des ersten Forschungsprojektes wurde das Tool bereits erfolgreich für vier Modellregionen in Thüringen getestet. Zu den Gemeinden Großobringen, Neumark, Werther und Kahla kommen im Nachfolgeprojekt nun zwei weitere Gemeinden aus Hessen und Bayern hinzu. Als Ergänzung zu TRAIL sollen in TRAIL² Qualität und Reichweite der Daten – unter Berücksichtigung des Datenschutzes - verbessert sowie energetische und ökologische Strategien in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall sektorenübergreifend verknüpft werden.

Insbesondere auf den Gebieten der energetischen Sanierung, der Wärmeversorgung und in der Einbindung Erneuerbarer Energien, die bisher zumeist in der Verantwortung des Einzelnen lagen, ist ein neues Herangehen notwendig. So sind beispielsweise gemeinschaftliche Energieversorgungskonzepte oder gemeindeübergreifende Gewerbeentwicklungen in vielen Fällen effizienter als die Vielzahl von Einzelinvestitionen in einzelnen Kommunen.

Im Rahmen des Forschungsverbundvorhabens »Trail²« arbeiten insgesamt sieben Partner interdisziplinär zusammen: Das Projektmanagement übernimmt die Professur Bauphysik an der Bauhaus-Universität in Weimar. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt neben der Bauhaus-Universität durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Systemtechnik in Ilmenau sowie das Institut für Energiewirtschaftsrecht an der FSU in Jena. Die Bearbeitung der GIS-Daten sowie der Potenziale aus Erneuerbaren Energien wird hauptsächlich von dem JENA-GEOS®-Ingenieurbüro GmbH sowie ThINK - Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz GmbH in Jena bearbeitet. Die Batix Software GmbH aus Saalfeld ist für die Programmierung der Software zuständig. Und schließlich ist für die Ausarbeitung der Maßnahmen und den intensiven Kontakt mit den Modellkommunen quaas-stadtplaner aus Weimar aktiv.